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Deshalb ist ein Instagram ohne Likes ein Besseres

May 3, 2019

Eine der wohl grössten angekündigten Änderungen neben Facebook-Redesign an der F8, ist die Entfernung von Likes auf Instagram. Und das ist auch gut so.

 

Worüber nach dem Tweet der Bloggerin Jane Manchun Wong in den vergangenen Wochen bereits spekuliert wurde, bewahrheitet sich nun. Wie an der F8 bekanntgegeben wurde, streicht Instagram die Like-Funktion. Nein, natürlich nicht ganz. Aber: Mit dem “Secret Like Count” bleiben die Like-Zahlen im Feed künftig verborgen.

 

 

“Guck mal Jerry, Fiona hat 3 Mal so viele Likes wie wir, warum sind wir nicht so cool?” So oder so ähnlich tönt es seit nicht allzu langer Zeit auf den Pausenplätzen der Schweizerischen Unter- und Mittelstufen. Über 80% aller Schweizer Jugendlichen liken gemäss der James-Studie, täglich oder mehrmals pro Woche. Die oben genannte Reaktion bringt allerdings einen Hauch von Diskriminierung gespickt mit Selbsthass mit. Nur einer der Gründe weshalb britische Behörden die “Likes” zum Schutz der Kinder generell Einhalt gebieten wollen.

 

Likes sind so etwas wie die digitale Währung im Internet. Dieses Phänomen zieht sich wie eine sich schnell ausbreitende Krankheit durch die ganze Gesellschaft. Die Like- und Follower-Anzahl auf den Sozialen Kanälen ist wichtiger denn je. Selbstzweifel, Mobbing oder Depressionen, wer Black Mirror gesehen hat, weiss wohin das führen kann. Ein Glück soll sich das künftig ändern. Zumindest auf Instagram.

 

Es lebe der Content!

 

Mit der Verbannung der Like-Funktion verabschieden wir uns aber nicht nur von einer Like-Geilen Society, nein! Damit rückt auch endlich der Content wieder in den Vordergrund. Die Freude an Inhalten kehrt zurück und ist durch ehrlich gemeinte Kommentare noch aussagekräftiger. Facebook oder LinkedIn machen es vor. Anstelle von Likes kann man dort einen Beitrag mit verschiedenen Emotionen “bewerten”. Bei Instagram sollen nun also die Likes komplett verschwinden.

 

Auch dem Follower-Hype wird der Kampf angesagt

 

Neben der Entfernung der Likes sollen künftig auch die Follower eine weniger prominente Stellung im Profil haben. “Super!”, wird sich wohl auch Kanye West denken, der bereits im September des vergangenen Jahres forderte, die Follower-Anzahl auf den Sozialen Medien komplett zu verbannen. “Wir sollten alle in der Lage sein Social Media zu nutzen ohne zeigen zu müssen, wie viele Follower wir haben. So wie wir die Kommentare abschalten können, sollte es uns auch möglich sein, die Follower-Anzeige auszuschalten. Diese hat nämlich negative Auswirkungen auf unser Selbstwertgefühl”, schrieb der 41-jährige damals auf Twitter. Und erhielt prompt Antwort vom Twitter-CEO Jack Dorsey. Früher habe es Sinn gemacht und die Menschen motiviert, wenn sie die Follower-Anzahl anderer Nutzer sahen. Die Kehrseite - dass die Anzahl Follower auch negative Einflüsse auf die Psyche der Nutzer haben kann - sei indes inakzeptabel. Twitter sei darum bemüht, den Usern Anreize zu bieten, einen Beitrag zum globalen Austausch zu schaffen, wurde Dorsey zitiert. (Hier geht’s zum Bericht)

 

Neues Social Media Zeitalter?

 

Rund 15 Jahre nach Gründung von Facebook, findet nun allmählich ein Umdenken statt. Und Wir finden das gut so. Denn so wird den Nutzern - gerade den Kindern und Jugendlichen - ein enormer Druck von den Schultern genommen und jeder kann die Plattform wieder unvoreingenommen nutzen.

 

Was hältst du davon? Sag es uns unten in den Kommentaren

 

 

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